IPB
































Die Sportstätten der ETB-Fußballabteilung im Zeitraffer
1900
Spielplatz am Haumannhof, zwischen Alfred-, Zweigert-, Cäsar- und Goethestraße
Dieser Platz wurde mit dem Essener Sportverein 1899 (ESV99) geteilt
Name: „Haumannsplatz“
Ausweichplatz: Viehweide bei Lindecken, Essen-Huttrop
1902
Spielplatz am Tivoli in Stoppenberg
Name: „Spielplatz Schwarz-Weiß“
1904
Sportplatz an der Kruppstraße zwischen Hauptbahnhof und Bismarckplatz (auf dem Gelände stehen heute die Hochhäuser der RWE-Verwaltung und von Thyssen). Die Einweihung war Pfingsten 1904.
Name: „Sportplatz Schwarz-Weiß“
Ausweichplatz: Schillerwiese (ab 1906)
1913
Sportplatz an der Meisenburgstraße, jetzt Sportplatz von Fortuna Bredeney (Einweihung am 25. Mai 1913)
Name: „Sportplatz Schwarz-Weiß“
Ausweichplatz: Sportplatz an der Kruppstr.
Schillerwiese
Sportplatz an der Hubertusburg
(Der ETB hatte phasenweise sieben Senioren-Mannschaften, die Spielfeld benötigten: 1. Mannschaft, Ligareserve-Mannschaft, 2.,3.,4.,5. Mannschaft und die Lehrmannschaft. Die Ligareserve- und die Lehrmannschaft nahmen nicht an den Meisterschaftsspielen teil, sondern trugen nur Freundschaftsspiele aus.)
1922 - 1945
Stadion Uhlenkrug: Hauptplatz mit überdachter Tribüne (Fassungsvermögen 35.000 Zuschauer), zwei Nebenplätze, Tennisanlage
Zusätzliche Spielstätten für die Reserve und die Jugend:
Die Schillerwiese und die alte Sportstätte an der Kruppstraße
Namen des Uhlenkrug-Stadions:
Bis 20. September 1937: „Stadion Schwarz-Weiß am Stadtwald“
Ab 20. September 1937 bis 1945: „Max-Ring-Kampfbahn“
Eine Saison wurde wegen Umbauarbeiten am Uhlenkrug auf dem Sportplatz an der Keplerstraße gespielt (Sportplatz von TuS Essen-West 81)
1945 – 1947
Wiederaufbau des im zweiten Weltkrieg zerstörten Uhlenkrug-Stadions
Der Name ab 1945: „Stadion Schwarz-Weiß“
Danach: „Uhlenkrug-Stadion“
1973
Verkauf des Stadions an die Stadt Essen, die Weiterbenutzung des Stadions wird vertraglich vereinbart.
1975 - 1978
Das Grugastadion (40.000 Plätze) wurde 1963 für die Austragung des Deutschen Turnfestes neben der Festwiese auf dem Gelände des sog. „Montagslochs“ errichtet, einem Gelände, auf dem der Schutt der zerstörten Essener Innenstadt nach dem zweiten Weltkrieg zwischengelagert wurde. Das Stadion lag zwischen den Messehallen bzw. dem Grugapark und der Alfredstraße. Da bei Einführung der 2. Bundesliga das Uhlenkrug-Stadion nicht den Auflagen des Fussballverbandes entsprach (Flutlichtanlage usw.), trug die Lizenzmannschaft des ETB ihre Meisterschaftsspiele von 1975 bis 1978 im Grugastadion aus. Das Stadion fand jedoch als Heimstadion nie Anklang bei den ETB-Anhängern. Die Amateurmannschaft und die Jugendmannschaften spielten weiterhin im Uhlenkrug-Stadion. Wegen Umbauarbeiten wurde in der Saison 1977/78 auch für einige Spiele das Georg-Melches-Stadion benutzt. Auch zu Amateur-Oberliga-Zeiten wurden noch einige Spiele des ETB im Grugastadion ausgetragen, z.B. bei Heimspielen gegen den Lokalrivalen Rot-Weiss (aus Sicherheitsgründen). Das Grugastadion wurde 2001 abgerissen, und im Oktober 2007 erfolgte der erste Spatenstich für die neue E.O.N. Ruhrgas-Hauptverwaltung auf diesem Gelände.
1978
Nach dem Abstieg der Lizenzmannschaft aus der zweiten Fußball-Bundesliga kehrt auch die erste Mannschaft ins Uhlenkrug-Stadion zurück.
2009
Die Stadt Essen beginnt im Januar 2009 mit den Umbauarbeiten des Uhlenkrugstadions, um die Auflagen des Fußballverbandes für die NRW-Liga zu erfüllen.
2011
Am 17.12.2011 wird der ETB-Kunstrasenplatz auf der Bezirkssportanlage "Am Krausen Bäumchen" eingeweiht - das Stadion Uhlenkrug und dessen benachbarter Aschenplatz sind damit nicht mehr Trainings- und Spielstätten der ETB-Nachwuchsmannschaften.
2012
Das Stadion Uhlenkrug wird zur Ausweichspielstätte des FC Kray, der sich bei seinem ersten "Heim"-Auftritt durch einen 2:0-Erfolg über den KFC Uerdingen für die neue Regionalliga West qualifiziert. Aus Sicherheitsgründen finden in der Saison 2012/2013 auch einige Regionalliga-Spiele der Krayer im Stadion Uhlenkrug statt.
Herausragende Ereignisse
1928
Beim Meisterschaftsspiel zwischen dem ETB und dem FC Schalke 04 wird am 26. Februar 1928 erstmalig in Deutschland bei einem Fußballspiel die Zahl von 30.000 Zuschauern erreicht.
1951
Am 23.12.1951 gastierte erstmals die Deutsche Nationalmannschaft in Essen. Als Spielort ausgewählt wurde der Uhlenkrug, weil dieser damals deutlich mehr Kapazität hatte als das Stadion an der Hafenstraße. Bei 80.000 Kartenanfragen konnte letztendlich immerhin 45.000 Zuschauern Platz geboten werden - damals ein deutschlandweiter Rekord, heute noch immer das bestbesuchte Fußballspiel auf Essener Boden. Die DFB-Elf (Bild links oben) lief unter anderem mit Kapitän Fritz Walter und den RWE-Spielern Helmut Rahn, Berni Termath und Heinz Wewers auf; ETB-Mittelläufer Karl-Heinz Gommans musste hingegen auf der Bank zusehen, wie Deutschland seinen Testspielgegner Luxemburg durch Tore von Rahn, Stollenwerk und Termath (2) deutlich mit 4:1 besiegte.
Als Anekdote am Rande ist überliefert, dass der Stadionsprecher die Zuschauer aufforderte, beim Jubeln Rücksicht auf die feschen Sonntagsanzüge der anderen zu nehmen.
2008
Die durch Zusammenlegung der Oberligen Nordrhein und Westfalen entstandene - fünftklassige - NRW-Liga wird am 15. August 2008 am Essener Uhlenkrug eröffnet. In Anwesenheit des nordrhein-westfälischen Innenministers Dr. Ingo Wolf, WFLV-Präsident Hermann Korfmacher, Ex-Nationalspieler Jens Nowotny und zahlreicher weiterer Ehrengäste findet das Auftaktspiel zwischen dem ETB Schwarz-Weiß Essen und der zweiten Mannschaft von Arminia Bielefeld statt. ETB-Kapitän Elvir Saracevic erzielt das allererste Tor der neuen Liga, der Endstand ist 1:1.

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